Nach der Lese kommen...
die Trauben in den Keller – das Herzstück unseres Hauses. Dort liegt es an unseren Winzern Daniel, Aribertund Oliver die Qualität der Trauben einzuschätzen und die qualitätsfördernden Maßnahmen einzuleiten. Umfassendes Verständnis für die Natur und hohes Engagement bringen optimale Qualität in die Flasche und letztendlich zu Ihnen nach Hause.
Weinbereitung: - Weißwein
Bei der Weißweinbereitung werden die Trauben von einer Mühle gequetscht und anschließend abgepresst. Mit Hilfe von traubeneigenen Enzymen klärt sich der Wein von alleine (=Sedimentation). Durch Zugabe von Reinzuchthefen gärt der Wein über mehrere Wochen hinweg. Der in den Trauben eingelagerte Zucker wird von den Hefen verstoffwechselt und dabei entsteht Alkohol. Daraus ergibt sich auch, dass trockene Weine mehr Alkohol haben. Nach der Gärung bleibt der Jungwein noch mehrere Wochen auf der Feinhefe liegen, dabei gehen Aromastoffe in den Wein über. Anschließend wird der Wein filtriert und kann dann gefüllt werden.
 
Weinbereitung: - Rotwein
Bei der Rotweinbereitung wird die Maische nicht sofort abgepresst. Hier wird der Alkohol auf der Maische gewonnen. Dabei wird auch die Farbe und die Gerbstoffe aus der Traube ausgelöst. Je länger die Maischegärung dauert, desto voluminöser und gerbstoffbetonter wird der Wein. Erst nach dem Ende der Gärung wird die Maische abgepresst. Anschließend werden Bakterien dem Wein zugesetzt, die die Säure reduzieren. Im Gegensatz zu Weißwein wird Rotwein weniger reduktiv ausgebaut. Daher kommt er auch ins Holzfass, da er dort Sauerstoff aufnimmt. Durch die Sauerstoffaufnahme reift der Wein und wird dadurch harmonischer. Die Lagerung im Holzfass dauert mindestens 6 Monate. Erst dann wird der Wein abgefüllt